Preisträger 2025 und ihre Arbeiten:
Masterarbeit:
Kathrin Elisabeth Huber M.Sc.
Systematischer Review zur Effektivität der osteopathischen Behandlung bei Fibromyalgie. Ihre Analyse von Studien zeigt, dass osteopathische Verfahren wie "Myofascial Release" und "Craniosacrale Therapie" eine kurz- bis mittelfristige Linderung von Schmerzen und eine Verbesserung der Lebensqualität bei von Fibromyalgie, sogenanntem Weichteil-Rheumatismus, Betroffenen ermöglichen.
AbstractBirte Panitzki M.Sc.
Osteopathische Leberdrainage und deren Einfluss auf Leberwerte. Die Untersuchung ergab, dass die Technik sicher angewendet werden kann und keine Hinweise auf eine Schädigung des Lebergewebes vorliegen.
AbstractPromotion: Dr. Lea Overmann
Faszienkontinuum und seine Rolle bei chronischen Nackenschmerzen und Depressionen. Ihre Studien zeigen, dass Faszien eine zentrale Rolle bei chronischen Nackenschmerzen und Depressionen spielen, dass die osteopathische Technik des Myofascial Release eine signifikante Schmerzreduktion bewirken kann und strukturelle Unterschiede im Fasziengewebe bei Patienten mit chronischen Schmerzen und Depressionen messbar sind.
AbstractDr. Andreas Brandl
Biomechanische Eigenschaften der Fascia thoracolumbalis und deren Bedeutung für Rückenschmerzen. Seine Forschung zeigt unter anderem, dass eine desorganisierte Faszienstruktur mit reduzierter Mikrozirkulation einhergeht und dass Myofascial Release den Blutfluss signifikant verbessern kann.
AbstractBachelorarbeit: Sophia Wolfertstetter B.Sc.
Osteopathische Behandlung von chronischem Tinnitus. Erste Hinweise darauf, dass eine individualisierte osteopathische Therapie die subjektive Belastung und Lautheit von Tinnitus positiv beeinflussen kann.
AbstractD.O.-Arbeit: Kirsten Rüdrich, Axel Vetter, Solveig Kriehmig
Einfluss osteopathischer Behandlung auf persistierende Symptome unter Hormonersatztherapie bei Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis. Die Studie zeigte, dass osteopathische Behandlungen über einen Zeitraum von 12 Wochen signifikante Verbesserungen bei Müdigkeit, Depressionen und Hauttrockenheit bei Personen mit einer autoimmun bedingten Entzündung der Schilddrüse bewirken können.
Abstract