DEUTSCHE OSTEOPATHIE-STIFTUNG

Nachwuchswissenschaftspreis



Bisher prämierte Arbeiten

Nachwuchswissenschaftspreis der Deutschen Osteopathie-Stiftung



Mit dem Nachwuchswissenschaftspreis würdigt die Deutsche Osteopathie-Stiftung herausragende wissenschaftliche Arbeiten junger Forscherinnen und Forscher, die einen relevanten Beitrag zur Weiterentwicklung und Fundierung der Osteopathie leisten. Der Preis wird seit 2024 jährlich vergeben.

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der bislang prämierten Arbeiten. Aufgeführt sind jeweils die Preisträgerinnen und Preisträger, die Titel der ausgezeichneten Arbeiten sowie ein kurzes Abstract, das einen Einblick in die jeweilige Fragestellung und die zentralen Ergebnisse gibt. Die Arbeiten stehen exemplarisch für die Vielfalt, Qualität und Praxisrelevanz osteopathischer Forschung.

Wenn Sie weiterführende Informationen zu den ausgezeichneten Arbeiten wünschen oder Einsicht in die Arbeiten erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an info@d-os.de.

Die Deutsche Osteopathie Stiftung versteht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als einen zentralen Baustein für die nachhaltige Entwicklung der Osteopathie und freut sich, diese Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Preisträger 2024 und ihre Arbeiten:



Kategorie Masterarbeit:

Milena Windisch und Joana Fischer

"Wirksamkeit ganzheitlich osteopathischer Behandlungen bei Patientinnen mit einer Harninkontinenz" (randomisiert kontrollierte Studie)  Abstract


Kategorie D.O.-Arbeit:

Anke Bruns und Jens Richterink

"Osteopathische Behandlung von Frauen mit Beckengürtelschmerz post partum" (PPGG) Abstract


Kategorie Bachelorarbeit:

Lea Winkler und Feline Hartmann-Knopp

"Besteht eine funktionelle Beeinflussung der Ossa temporalia durch die Ossa ilia?" (Grundlagenstudie) Abstract

Preisträger 2025 und ihre Arbeiten:



Masterarbeit:

Kathrin Elisabeth Huber M.Sc. 

Systematischer Review zur Effektivität der osteopathischen Behandlung bei Fibromyalgie.

Ihre Analyse von Studien zeigt, dass osteopathische Verfahren wie "Myofascial Release" und "Craniosacrale Therapie" eine kurz- bis mittelfristige Linderung von Schmerzen und eine Verbesserung der Lebensqualität bei von Fibromyalgie, sogenanntem Weichteil-Rheumatismus, Betroffenen ermöglichen. Abstract


Birte Panitzki M.Sc.

Osteopathische Leberdrainage und deren Einfluss auf Leberwerte.
Die Untersuchung ergab, dass die Technik sicher angewendet werden kann und keine Hinweise auf eine Schädigung des Lebergewebes vorliegen. Abstract


Promotion: 

Dr. Lea Overmann

Faszienkontinuum und seine Rolle bei chronischen Nackenschmerzen und Depressionen.
Ihre Studien zeigen, dass Faszien eine zentrale Rolle bei chronischen Nackenschmerzen und Depressionen spielen, dass die osteopathische Technik des Myofascial Release eine signifikante Schmerzreduktion bewirken kann und strukturelle Unterschiede im Fasziengewebe bei Patienten mit chronischen Schmerzen und Depressionen messbar sind. Abstract


Dr. Andreas Brandl

Biomechanische Eigenschaften der Fascia thoracolumbalis und deren Bedeutung für Rückenschmerzen.
Seine Forschung zeigt unter anderem, dass eine desorganisierte Faszienstruktur mit reduzierter Mikrozirkulation einhergeht und dass Myofascial Release den Blutfluss signifikant verbessern kann. Abstract


Bachelorarbeit: 

Sophia Wolfertstetter B.Sc.

Osteopathische Behandlung von chronischem Tinnitus.
Erste Hinweise darauf, dass eine individualisierte osteopathische Therapie die subjektive Belastung und Lautheit von Tinnitus positiv beeinflussen kann. Abstract


D.O.-Arbeit: 

Kirsten Rüdrich, Axel Vetter, Solveig Kriehmig

Einfluss osteopathischer Behandlung auf persistierende Symptome unter Hormonersatztherapie bei Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis.
Die Studie zeigte, dass osteopathische Behandlungen über einen Zeitraum von 12 Wochen signifikante Verbesserungen bei Müdigkeit, Depressionen und Hauttrockenheit bei Personen mit einer autoimmun bedingten Entzündung der Schilddrüse bewirken können. Abstract

Preisträger 2026 und ihre Arbeiten:



Kategorie Masterarbeit:

Almut Boltz M.Sc.

Die Wirksamkeit einer osteopathischen Behandlung auf das Schmerzempfinden von Frauen mit Endometriose assoziierten Schmerzen.

Die Ergebnisse der Studie belegen den positiven Effekt osteopathischer Behandlungen auf Endometriose assoziierte Schmerzkomponenten wie etwa Dysmenorrhoe, Dyschezie und Dysurie und bestätigen die Relevanz biopsychosozialer Faktoren. Abstract

Christiane Topf M.Sc.

Einfluss manueller osteopathischer Behandlung auf den Zeitpunkt des eigenständigen Trinkens der ausreichenden Trinkmenge im Vergleich zur Static-Touch-Intervention.

Die Studie zeigt, dass osteopathisch-manuelle Behandlungen bei Frühgeborenen mit einem früheren Erreichen der vollständigen oralen Ernährung und einer verkürzten Krankenhausverweildauer assoziiert waren.
Abstract


Kategorie Promotion
:

Dr. Artur Müller

Die Wirkung manual-osteopathischer Behandlungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit.

Die Arbeit weist darauf hin, dass manual-osteopathische Behandlungen bei gesunden Erwachsenen mit einer signifikanten Verbesserung zentraler Leistungsparameter wie Laktatstoffwechsel, Kraftentwicklung, Beweglichkeit und aerober Kapazität assoziiert sind. Abstract 


Kategorie Bachelorarbeit:

Pauline Lange B.Sc.

Effekte einer individuellen, befundorientierten osteopathischen Behandlung auf die subjektive Symptomatik bei Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis unter Hormonersatztherapie.

Die Forschungsarbeit weist darauf hin, dass individuelle osteopathische Behandlungen bei Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis unter Hormonersatztherapie mit signifikanten Verbesserungen der subjektiven Symptomatik, der Lebensqualität sowie der alltagsbezogenen Belastung assoziiert sind. Abstract 



       



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